Geschichtliche Entwicklung
   
Im Herzen von Linz, Wels, Steyr und Enns liegt der wunderschöne oberösterreichische Ort St. Marien, in dem der Landwirt Karl Blaimschein senior zu Hause war. Ein Mann, der im Laufe seines Berufslebens immer wieder innovative Ideen hatte, die seiner Zeit weit voraus waren und der diese Ideen auch konsequent in die Tat umsetzte.
Dies begann in den 60er Jahren damit, dass er nicht mehr nur wie bisher Weißkraut anbaute, sondern dieses auch zu veredeln anfing. Der Aufbau einer eigenen Sauerkraut- und Gemüsekonservenerzeugung war die Folge.
Sauerkrauttransport

 

 
Dalienfeld vor dem Hof
Eine Zeit lang, war auf dem Osterbergergut auch eine wunderschöne und unvergleichliche Dahlienzucht zu finden, die Herr Karl Blaimschein senior voller Liebe hegte und pflegte.

 

 

Eine weitere innovative Idee machte Karl Blaimschein senior 1974 zum Pionier in Sachen Kunststoff-Recycling. Ihm fiel auf, dass in der Landwirtschaft jede Menge Kunststoffsäcke und Kunststofffolien verwendet werden, die dann nach Gebrauch auf Deponien landen. Dieses achtlos weggeworfene Material, das eigentlich wertvollen Rohstoff darstellt, beschloss Karl Blaimschein zu sammeln und wiederzuverwerten.
 
Dies war der Beginn einer Erfolg versprechenden Zukunft.

Kurz nach dieser grandiosen Idee gründete er die Osterberger KUnststoffVerwertung kurz O K U V, benannt nach dem "Osterberger Hof", dem Bauernhof, auf dem die Familie Blaimschein seit Generationen zu Hause ist. Gemeinsam mit der Hilfe seines Sohnes Karl entwickelte er ein verheißungsvolles Kunststoffrecycling Unternehmen.
Eröffnung der OKUV KG 1974
wiederverwertbare Müllsäcke
Weiters gründete er – um genug Material zum Recyceln zu bekommen – gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren ein oberösterreichweites Sammelsystem für gebrauchte, landwirtschaftliche Kunststofffolien und Kunststoffsäcke.
 
Begonnen wurde die Verarbeitung 1974 mit einer Anlage der Firma Kraus-Maffei AG München. Dabei handelte es sich um die erste Anlage zur Aufbereitung verschmutzter Kunststofffolien in Europa.
 
Die Geschäfte entwickelten sich und die internationale Anerkennung war beträchtlich. Nicht nur in den heimischen Medien, sondern auch europaweit würdigte man Karl Blaimscheins Pioniergeist. Bereits 1978 wurde er vom Europarat zu einem Vortrag nach Straßburg zum „Weltkongress für die Wiederverwertung von Kunststoffabfällen“ eingeladen.
 

Die Familie Blaimschein investierte ständig in den Ausbau und in die qualitative Verbesserung der Anlagen und Maschinen, was dazu führte, dass die Firma OKUV Blaimschein GmbH nicht mehr aus der Welt des Kunststoffrecyclings wegzudenken ist.

 
1992 übergab Karl Blaimschein senior den Betrieb an seinen ältesten Sohn Karl Blaimschein junior, der den Betrieb von Anfang an mit großer Konsequenz und Ausdauer mit aufgebaut hat und ihn bis heute erfolgreich führt.
Durch die hohe Entwicklungsbereitschaft hat man es geschafft, dass die Osterberger Kunststoffverwertung einer der hochmodernsten Recyclingbetriebe im neuen Jahrtausend ist. Ein Vorzeigeunternehmen, das sich technisch auf dem absolut letzten Stand befindet.

 

1997 wurde dann die Übergabe der 1000. EREMA Anlage mit einer durchschnittlichen Ausstoßleistung von 400 kg/h an OKUV Blaimschein GmbH gefeiert.
 
Übergabe der 1000. Erema Anlage
Herr Karl Blaimschein hat sich für EREMA entschieden, da man mit dieser Technologie ein sehr breites Einsatzspektrum abdecken kann und damit ein Höchstmaß an Flexibilität erzielen kann.
Das Schneidverdichter- bzw. Extruderkonzept ermöglicht außerdem ohne zusätzlichen technischen Aufwand ein Beimischen von Additiven und Farbpigmenten, sodass man in der Lage ist, Kunststoffe exakt nach Kundenspezifikation aufzubereiten.